Bekannte Benediktineroblaten

Bekannte Benediktineroblaten und -oblatinnen



Hrabanus Maurus
, Abt in Fulda, Erzbischof von Mainz, * um 780 in Mainz in Rheinland-Pfalz; † 4. Februar 856 in Winkel im Rheingau, heute Oestrich-Winkel in Hessen Hrabanus, Sohn der Adeligen Waluram und Waltrat, kam mit etwa zehn Jahren als Oblate ins Benediktinerkloster nach Fulda, wurde dort im Geist des Bonifatius und des angelsächsischen Mönchtums erzogen und trat dort in den Orden ein

Meinrad von Einsiedeln, Einsiedler, Mönch, Märtyrer, * Ende des 8. Jahrhunderts in Sülchen, heute abgegangene Siedlung im Stadtgebiet von Rottenburg in Baden-Württemberg; † 21. Januar 861 an der Stelle des heutigen Klosters in Einsiedeln in der Schweiz. Meinrad kam im Alter von fünf Jahren als Schüler ins berühmte Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau, wo er mit 25 Jahren erst zum Diakon, dann zum Priester geweiht und auf Anraten seines Onkels, des Abtes Erlebald, Mönch im Benediktinerorden wurde.

Walahfrid Strabo, von der Reichenau (auch Walahfried oder Walafried), genannt (Walafrid) Strabo (lat. der Schielende) oder Strabus, * 808/809; † 18. August 849) war Benediktiner, Dichter, Botaniker, Diplomat und von 838 bis 849 Abt des Klosters Reichenau. Bereits im Kindesalter wurde er von seinen Eltern als Oblate in das Kloster Reichenau gegeben. Nachdem er 823/824 die Profess abgelegt hatte, begab er sich 825 zum Studium in das Kloster Fulda, wo er von Rabanus Maurus unterrichtet wurde

Notker Balbulus, Mönch, Dichter, * um 840 auf der Burg in Jonschwil im Kanton St. Gallen in der Schweiz; † 6. April 912 in St. Gallen in der Schweiz. Notker, Sohn einer lokalen Adelsfamilie, war mit einem Zahnfehler geboren, der sein Sprachvermögen beeinträchtigte, was er selbstironisch zu seinem Beinamen machte. Noch als Kind kam er ins Kloster St. Gallen. Dort wurde er in den klassischen Sprachen und klassischer Literatur ausgebildet. Er wurde Leiter der Klosterschule, war literarisch und musikalisch tätig und führte damit das Kloster zu großer Blüte.

Adso von Montier-en-Der (* um 915 im Jura in Hochburgund; † 992), auch Azo oder Adson, mittelalterlicher Theologe und Gelehrter.

Dominikus von Sora, Abt in Villalago, * 951 (?) auf dem Berg Colfornaro bei Capodacqua nahe Foligno in Italien; † 22. Januar 1031 in Sora in Italien Dominikus war Oblate, legte dann im Kloster S. Maria di Pietrademone in Foligno die Gelübde als Benediktiner ab und wurde zum Priester geweiht.

Wilhelm von Dijon, Klostergründer, Abt in Dijon, * im Juni/Juli 962 auf der Insel San Giulio im Ortasee in Italien; † 1. Januar 1031 in Fécamp in der Normandie in Frankreich. Wilhelm wurde als Sohn des Grafen Robert von Volpiano aus einem alemannischen Adelsgeschlecht und der mit dem langobardischen Königshaus verwandten Perinza geboren, sein Taufpate war der deutsche Kaiser Otto I.. Wilhelm kam im Alter von sieben Jahren als Oblate ins Benediktinerkloster S. Michele di Locadio im Bistum Vercelli. Nach dem Studium der Grammatik in Vercelli und Pavia wurde er Scholastikus in Vercelli. Nach Auseinandersetzungen mit seinem Bischof folgte er 987 einem Ruf von Majolus und trat als Mönch ins Kloster Cluny ein.

Heinrich II. , deutscher Kaiser und Gründer des Bistums Bamberg (* 6. Mai 972 in Abbach; † 13. Juli 1024 in Grona/Sachsen). Sein Gedenktag ist der 13. Juli.

Hermann der Lahme, Abt auf der Reichenau, Gelehrter, * 18. Juli 1013 in Altshausen bei Saulgau in Baden-Württemberg; † 24. September 1054 im Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau in Baden- Württemberg. Mit sieben Jahren kam er als Oblate zur Erziehung ins Benediktinerkloster auf der Reichenau, einem der führenden Klöster in Europa in Sachen Wissenschaft, Gelehrsamkeit, Politik und Kultur und einer bedeutenden Ausbildungsstätte, die unter Abt Berno damals besonders glänzte. Hermann wurde Mönch im Kloster auf der Reichenau.

Stephan Harding, Ordensgründer, Abt in Cîteaux, * 1059 in Merriott in Somerset in England; † 28. März 1134 in Cîteaux, heute St-Nicolas-lès-Cîteaux in Frankreich. Stephan kam schon als kindlicher Oblate ins Kloster in Sherborne in Wessex. Offenbar musste er dann aus seiner Heimat fliehen, kam nach Schottland, nach Lismore in Irland, schließlich nach Paris, Reims und Laon. Bei einer Pilgerfahrt nach Rom wurde er sich über seine Berufung klar und lernte die Reformbewegungen kennen, so das Kloster Camáldoli bei Arezzo und Petrus Damiani sowie die Vallombrosaner von Johannes Gualbertus.

St. Thomas Becket, auch bekannt als Thomas von Canterbury oder Thomas Beckett, (* 21. Dezember 1118 in London; † 29. Dezember 1170 in Canterbury), englischer Lordkanzler und von 1162 bis 1170 Erzbischof von Canterbury.

Friedrich II. aus dem Geschlecht der Staufer (* 26. Dezember 1194 in Jesi bei Ancona, Italien; † 13. Dezember 1250 in Castel Fiorentino bei Lucera, Italien), ab 1198 König von Sizilien, ab 1211/1212 deutscher König und von 1220 bis zu seinem Tod Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Ab 1229 König von Jerusalem.

Thomas von Aquin (* 1224; † 7. März 1274 in Fossanova), herausragendster Philosoph und Theologe des Mittelalters.

Francesca Romana (* 1384; † 1440) gründete nach dem Tod ihres Mannes 1433 eine eigene Oblatengemeinschaft auf der Grundlage der Benediktusregel.

St. Thomas Morus (englisch Thomas More; (* wahrscheinlich 7. Februar 1478 in London; † 6. Juli 1535 ebenda), englischer Staatsmann und humanistischer Autor; ein Heiliger und Märtyrer der römisch- katholischen Kirche (Gedenktag 22. Juni) und Patron der Regierenden, Politiker sowie der Katholischen jungen Gemeinde (KjG).

Marc Barkworth, Priester und Märtyrer, * 1572 in der Grafschaft Lincolnshire in England; † 27. Februar 1601 in Tyburn, heute Teil von London. Markus Backworth war Anglikaner. 1594 konvertierte er zur römisch-katholischen Kirche und studierte Theologie in Valladolid in Spanien. 1599 wurde er zum Priester geweiht und wurde in Hirache Oblate. Als er wieder nach England zurückgekehrt war und heimlich sein Priesteramt ausübte, wurde er entdeckt und zusammen mit Anne Heigham Line und Roger Filcock erhängt.

Elena Lucrezia Cornaro Piscopia (* 25. Juni 1646 in Venedig; † 26. Juli 1684 Venedig), italienische Philosophin und Gelehrte. Sie erhielt als erste Frau einen Doktortitel.

Paul Claudel (* 6. August 1868 in Villeneuve-sur-Fère; † 23. Februar 1955 in Paris), französischer Schriftsteller, Dichter und Diplomat.

Paul Couturier, * 29. Juli 1881 in Lyon; † 24. März 1953 in Lyon, französischer Priester und seit 1932 Benediktineroblate des Kloster Amay, jetzt Abtei Chevetogne, Initiator der „geistlichen Ökumene“ (wie ihn Kardinal Kasper nennt). Im Januar 1933 organisierte er in Lyon das erste ökumenische Gebetstreffen, aus dem später die Gebetswoche für die Einheit der Christen entstand. 1942 erschien die erste Ausgabe der Pages documentaires, aus denen später die Zeitschrift Unité chrétienne hervorging. Darin entwickelte er die Idee eines „unsichtbaren Klosters“, in dem Christen aller Konfessionen im Gebet für die Einheit verbunden sind.

Romano Guardini (* 17. Februar 1885 in Verona; † 1. Oktober 1968 in München), katholischer Priester, Religionsphilosoph und Theologe. Oblate der Erzabtei Beuron.

Petro Werhun (* 18. November 1890 in Gródek Jagiellonski, Galizien; † 7. Februar 1957 in Angarsk, Sibirien), ukrainischer Priester und Märtyrer. Prälat Werhun war Oblate der Benediktinerabtei Niederaltaich. Er wurde von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 seliggesprochen.

Johannes Pinsk (* 4. Februar 1891 in Stettin; † 21. Mai 1957 in Berlin), deutscher katholischer Theologe und Oblate der Abtei Maria Laach.

Zita Maria delle Grazie von Bourbon-Parma (* 9. Mai 1892 in Camaiore, Ortsteil Capezzano Pianore, Italien; † 14. März 1989 in Zizers, Schweiz), Ehefrau Karl I. von Österreich-Ungarn, von 1916 bis 1918 letzte Kaiserin von Österreich und bis 1921 Apostolische Königin von Ungarn. Oblatin der Abtei Saint-Pierre de Solesmes.

Dorothy Day (* 8. November 1897 in Brooklyn, New York; † 29. November 1980 in New York), amerikanische Sozialaktivistin und Journalistin

Jubiläum 2014

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29. - 30. Juni 2019

30. Nov. - 01. Dez. 2019

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